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PM Christian Görke 27/08/2012
zum neuen Programm der Landesregierung gegen Langzeitarbeitslosigkeit.
Neues Programm: Langzeitarbeitslose in Arbeit bringen
Die rot-rote Koalition hat nach dem Ausstieg der Bundesregierung aus der Finanzierung von öffentlicher Beschäftigung nach Wegen gesucht, um Landzeitarbeitslosen, über den in Brandenburg zunächst eröffneten Weg über den ÖBS eine Perspektive zu bieten. Arbeitsminister Günter Baaske wurde von den Koalitionspartnern gebeten, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Erste Ergebnisse liegen nun auf dem Tisch.
So sollen Langzeitarbeitslose durch eine individuelle Betreuung bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Dazu wird es ein neues Förderprogramm im Umfang von 22 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) geben. Daraus können sogenannte Integrationsbegleiter finanziert werden, die Langzeitarbeitslose zielgerichtet und individuell unterstützen, passgenau in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermitteln und nach der Arbeitsaufnahme bis zu sechs Monate weiter betreuen sollen. Neben einer Kompetenzanalyse geht es dabei um die Organisation von Betriebspraktika und auch um Hilfe bei Bewerbungen.
Derzeit gibt es in Brandenburg etwa 52.000 Menschen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind. Insgesamt sollen im Programmzeitraum bis März 2015 etwa 10.000 Langzeitarbeitslose erreicht und viele von ihnen in Arbeit gebracht werden. Die Förderung können die Kreisverwaltungen und kreisfreie Städte, an ihrer Stelle aber auch Arbeitsfördergesellschaften oder Bildungsträger, beantragen. Die Projekte erfolgen in enger Abstimmung mit den zuständigen Jobcentern, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auswählen. Es werden bis zu vier Begleiterinnen und Begleiter pro Kreis bzw. kreisfreier Stadt gefördert.
